Die Arche: Da der Mensch oft der
Grund für das Aussterben der interessantesten Tierarten ist, scheint er nun
ein schlechtes Gewissen zu haben. Auf den Seiten
www.arkive.org, für Kinder
www.planetarkive.org
und Lehrer
www.arkiveeducation.org gibt's Sehenswertes über bedrohte Tierarten. Als
Informationsquellen werden unter anderem auch Videos und Tondokumente der
Tiere gezeigt - tolle Seite!
Ein Semester Studentenleben kostet:
Insgesamt (Durchschnitt Hamburg): 4442 €
davon:
Ernährung 929,52 €
Kleidung und Kosmetik 401,88 €
Fahrtkosten (inkl. Auto) 269,94 €
Lernmittel 202,50 €
Wohnen 1641,24 €
Sonstiges (Telefon, Freizeit, Zeitung) 996,96 € (Quelle: FTD,
02/03)
Kurzes Saufgelage schadet schon
Schon ein einziges alkoholreiches Wochenende kann langfristige Folgen haben!
Ein zweitägiger Exzess kann im Hirn Zellen des Riechzentrums schädigen, nach
viertägigem Rauschtrinken werden andere Bereiche angegriffen. Beobachtet
wurde die Schädigung bei Ratten, die Ergebnisse seien aber auf den Menschen
übertragbar, so die US-Forscher.
Harmonische Beziehungen erhöhen die Lebenserwartung
Ein Langzeitversuch bei südostasiatischen Baumspitzhörnchen, der von
Forschern der Universität Bayreuth durchgeführt wurde, ergab, dass Pärchen,
die sich häufig küssen, seltener krank werden und länger leben. Die
Ergebnisse ließen sich auch auf den Menschen übertragen.
Münzgeld
Fünftausend Jahre Geld aus Metall
Der Euro in 12 Ländern mit den 12 Rückseiten
Kleinstet Reptil der Welt
16 Millimeter misst das kleinste Reptil der Welt. Jaragua Sphaero, ein
Zwerg-Gecko, wurde in der Karibik entdeckt, wo auch der kleinste Vogel der
Welt zu Hause ist: Der Bienen-Kolibri mit nur 5 cm Länge.(Quelle: FTD,
06.12.2001)

Roboter Fliege
Wissenschaftler der University of California haben nach dem Vorbild einer
Taufliege ein Flugobjekt mit nur 3 cm Spannweite gebaut. Ähnlich wie das
natürliche Vorbild schlägt die künstliche Fliege mit den Flügeln und lässt
diese auch rotieren - der erste Jungfernflug ist bereits geglückt. (Quelle:
Wissenschaft-Aktuell)
Augenkontakt fördert Sympathie
Direkter Augenkontakt macht sympathisch - so jedenfalls behaupten es britische Forscher. Bei der Aufnahme und Bewertung sozialer Kontakte spielt der Blick ins Auge durch einen attraktiven Menschen eine entscheidende Rolle, weil eine bestimmte Großhirn-Region immer dann aktiviert wird. Attraktivität allein ruft dort noch keine Reaktion hervor. (Quelle: Nature)
Kompass inside
Meeresschildkröten orientieren sich im Nordatlantik mittels magnetischer Felder. Deutsche und tschechische Forscher haben einen ähnlichen inneren Kompass jetzt auch bei afrikanischen Ratten entdeckt, die in totaler Dunkelheit unter der Erde leben. Nervenzellen im Gehirn reagieren auf magnetische Felder und lassen so eine Landkarte der Umwelt entstehen, die eine Orientierung ermöglicht. (Quelle: Science)
Lippenstift der Steinzeit
Forscher in Südafrika haben in einer Höhle 70 000 Jahre alten Lippenstift aufgestöbert. Hergestellt ist er aus rotem Ocker. Die bisher ältesten bekannten Zeugnisse der menschlichen Frühkultur entstanden vor rund 50 000 Jahren. (Quelle: New Scientist)
Hoffnung für Kahlköpfe
Männer mit Glatze haben vielleicht noch eine Chance: Amerikanische Forscher haben herausgefunden, wie das Haarausfall-Gen wirkt: ein Eiweißmolekül steuert über die gleiche Andockstelle den Haarwuchs, an den auch das Schilddrüsenhormon ansetzt. Eine Gentherapie gibt es aber dennoch nicht - noch nicht. (Quelle: Eurekalert)
Insekten verringern Windenergie
Werden von langsamdrehenden Windkraftanlagen auf den Rotoren Insekten aufgenommen, so führt dies bei anschließendem Starkwind zu einer deutlichen Verringerung der Leistung der Anlage. Wissenschaftler sind diesem Phänomen auf die Spur gekommen, weil der Leistungsverlust jahreszeitabhängig und nur dann auftritt, wenn dem Starkwind eine Periode mit ausgesprochen lauem Lüftchen voraus geht. (Quelle: Nature)
Pflanzen bekämpfen Schädlinge mit Giftwaffen und Verbündeten
Pflanzen können erkennen, wenn sie von einem Schädling befallen werden - aber sie können auch erkennen, welcher Schädling versucht, sie anzunagen.
Wenn Schädlinge an einer Pflanze zu nagen beginnen, produziert sie in ihren Wurzeln Gift, das sich über die gesamte Pflanze verteilt. Das Gift wird jedoch nicht gebildet, wenn die Pflanze am Speichel oder dem Fraßmuster des Schädlings erkennt, dass dieser resistent ist. In einem solchen Fall können die Pflanzen Duftstoffe bilden, die über die Blätter abgegeben werden. Damit werden Nachbarpflanzen gewarnt und Insekten herbei gelockt, die die Raupen fressen. (Quelle: Financial Times Deutschland, 05.07.01)